| Veranstaltung: | 95. Landesschüler*innenparlament |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | TOP 6 Antragsphase III – Inhaltliche Anträge |
| Antragsteller*in: | Magnus Erdmann, Jannes Hagemeier, Emma Söncksen (LSS, Stellv. LSS, SV-BBZ Rendsburg-Eckernförde) |
| Status: | Geprüft |
| Eingereicht: | 26.01.2026, 22:26 |
A15: Bundesjugendspiele abschaffen – Sport darf nicht beschämen
Antragstext
Das Landesschüler*innenparlament stellt fest, dass die Bundesjugendspiele in
ihrer aktuellen Form leistungsfixiert, normierend und ausgrenzend wirken.
Sportpädagogische Forschung zeigt, dass öffentliche Leistungsvergleiche
Motivation senken, Scham erzeugen und Bewegungsfreude langfristig zerstören –
insbesondere bei Kindern mit körperlichen Einschränkungen oder negativen
Sporterfahrungen.
Daher fordert das Landesschüler*innenparlament die Abschaffung der
Bundesjugendspiele in ihrer bisherigen Form.
Begründung
Die Bundesjugendspiele sollen Bewegung fördern – bewirken aber oft das Gegenteil. Öffentliche Leistungsvergleiche erzeugen Scham, Angst und Ausgrenzung. Sportpädagogische Forschung belegt, dass dies die Motivation langfristig senkt.
Besonders betroffen sind Kinder mit körperlichen Einschränkungen oder negativen Sporterfahrungen. Was als Charakterbildung verkauft wird, ist häufig öffentliche Bloßstellung.
Sport soll stärken, nicht demütigen. Ein System, das Beschämung normalisiert, gehört reformiert – oder abgeschafft.
Änderungsanträge
- Ä1 (Jannes Hagemeier (Stellv. LSS), Eingereicht)

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