<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>95. Landesschüler*innenparlament: Anträge</title>
            <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/feedmotions</link>
            <description></description>
            <image>
                <url>https://lsvbs.antragsgruen.dehttps://lsvbs.antragsgruen.de/91lsp/page/files/IMG-20240702-WA0026.jpg</url>
                <title>95. Landesschüler*innenparlament: Anträge</title>
                <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/feedmotions</link>
            </image><item>
                        <title>A36: Femizide anerkennen, Prävention stärken</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Femizide-anerkennen-Pravention-starken-53046</link>
                        <author>LSP (dort beschlossen am: 09.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Femizide-anerkennen-Pravention-starken-53046</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP wolle beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>dass der Begriff „Femizid“ als vorsätzliche Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts als eigenständige Kategorie geschlechtsspezifischer Gewalt rechtlich definiert, in der nationalen Gesetzgebung verankert und systematisch in der polizeilichen, Kriminalstatistik gesondert erfasst wird wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>dass bestehende Präventions-, Interventions- und Schutzmaßnahmen für Frauen und Mädchen, insbesondere bei häuslicher und partnerschaftlicher Gewalt, bedarfsgerecht ausgebaut, dauerhaft finanziell abgesichert und verstetigt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>dass die finanzielle und personelle Unterstützung von Frauenhäusern, Notruf- und Beratungsstellen sowie spezialisierten Gewaltschutz- und Interventionsprojekten deutlich erhöht wird, um flächendeckende Erreichbarkeit, Barrierefreiheit und ausreichende Schutzplätze sicherzustellen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>dass Polizei, Justiz,Gesundheits- und Sozialpersonal verpflichtend und regelmäßig im Hinblick auf geschlechtsspezifische Gewalt, Risikofaktoren, Opferschutz, Täter Dynamiken und deren Frühwarnsignale regelmäßig fortgebildet werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>dass eine bundesweit koordinierte, mehrjährige Informations- und Sensibilisierungskampagne unter Einbindung von Bildungseinrichtungen initiiert wird, um gesellschaftlich über Ursachen, Formen und Prävention von Femiziden aufzuklären.</li></ol></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:07:29 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Gendergerechte Sprache ist Pflicht – Unsichtbarkeit ist Gewalt</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/gendergerechte-sprache-ist-pflicht-unsichtbarkeit-ist-gewalt-42755</link>
                        <author>LSP (dort beschlossen am: 10.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/gendergerechte-sprache-ist-pflicht-unsichtbarkeit-ist-gewalt-42755</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesschüler*innenparlament fordert die verbindliche Einführung gendergerechter Sprache in sämtlichen schulischen Kontexten, einschließlich aller offiziellen Dokumente, Ordnungen, Formulare, Zeugnisse und Veröffentlichungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Selbiges gilt für die gesetzlichen Vorgaben. Das Schulgesetz aber auch die Verordnungen des Ministeriums werden in gendergerechte Sprache umgeschrieben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Forderung basiert auf gesicherten sprachwissenschaftlichen Erkenntnissen, wonach Sprache Wahrnehmung, Rollenbilder und soziale Realität prägt. Zahlreiche Studien belegen, dass das generische Maskulinum andere Geschlechter systematisch unsichtbar macht und stereotype Vorstellungen verstärkt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen haben den Auftrag, Gleichberechtigung nicht nur zu lehren, sondern zu leben. Wer sich weigert. Schüler*innen sprachlich sichtbar zu machen, entscheidet sich aktiv gegen Inklusion. Die Ablehnung gendergerechter Sprache ist kein sachlicher Einwand, sondern ein politisches Statement zugunsten bestehender Machtverhältnisse.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichberechtigung ist keine Meinungsfrage. Sie ist Bildungsauftrag.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:55:26 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A27: Weil Mitgestaltung Schule erst lebendig macht!</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Weil-Mitgestaltung-Schule-erst-lebendig-macht-53105</link>
                        <author>LSP (dort beschlossen am: 09.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Weil-Mitgestaltung-Schule-erst-lebendig-macht-53105</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesschüler*innenparlament wolle beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es soll allen Schüler*innen berufsbildender Schulen freigestellt sein, ihre Unterrichtsräume, die Flure und Aufenthaltsräume mit zu gestalten. Zu dieser Mitgestaltung gehört nicht nur:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Wand- und Deckengestaltung durch Farbe, Plakate und Bilder,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Betreibung von Geräten wie Kaffeemaschinen, Wasserkochern, etc. sowie</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Möblierung der Räume,</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>im Rahmen rechtlicher Vorgaben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgestaltung sollte dabei keinen negativen Einfluss auf die Unterrichtsqualität, die Sicherheit oder die Barrierefreiheit haben.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:52:27 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A35: Einmal hin, alles drin - Die Platform der Zukunft</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/eine-plattform-sie-alle-zu-knechten-52660</link>
                        <author>LSP (dort beschlossen am: 09.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/eine-plattform-sie-alle-zu-knechten-52660</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP wolle beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesregierung und das für Bildung zuständige Ministerium werden aufgefordert, eine einzige digitale Umsetzung unterschiedlicher schulorganisatorischer Funktionen für den schulischen Verwaltungszweck zu verwenden. Dieses soll nicht nur</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>eine digitale Stundenplanumsetzung,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Möglichkeiten zur strukturierten Stellung und Abgabe von Aufgaben sowie zur Durchführung von Umfragen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>ein digitales Klassenbuch, einschließlich Fehlzeiten und Entschuldigungen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Chatfunktionen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Ein Terminportal, welches alle relevanten Termine für die jeweilige Person enthält sowie</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>eine Auflistung aller Leistungsbewertungen, unter insbesondere Beachtung des Datenschutzes, einschließlich automatisch berechneter Durschnitts- und voraussichtlicher Abschlussnoten</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>umfassen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:50:43 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Leistungsdruck statt Menschlichkeit? – Psychische Gesundheit endlich verpflichtend</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/leistungsdruck-statt-menschlichkeit-psychische-gesundheit-endlich-v-14759</link>
                        <author>LSP (dort beschlossen am: 09.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/leistungsdruck-statt-menschlichkeit-psychische-gesundheit-endlich-v-14759</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesschüler*innenparlament fordert die verbindliche Einführung psychischer Gesundheit als eigenständiges Fach in allen Jahrgangsstufen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einführung ist zwingend notwendig angesichts eines massiven Anstiegs psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen, belegt durch Krankenkassenberichte, Jugendstudien und schulpsychologische Erhebungen. Depressionen, Angststörungen, Burnout und psychosomatische Beschwerden sind längst keine Randphänomene mehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Schulsystem erzeugt permanenten Leistungsdruck, Vergleichszwang und Versagensangst, verweigert aber gleichzeitig systematische Aufklärung über deren Folgen und Prävention. Dieses Schweigen ist strukturelle Verantwortungslosigkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Psychische Gesundheit ist keine Zusatzkompetenz, kein „Soft Skill“, sondern Voraussetzung für Lernfähigkeit, Teilhabe und ein menschenwürdiges Leben. Ein Bildungssystem, das mentale Gesundheit ignoriert, verletzt seinen eigenen Anspruch.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:48:36 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A17: Schülervertreter*innen auf neustem Stand</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Schulervertreter-innen-auf-neustem-Stand-20800</link>
                        <author>LSP (dort beschlossen am: 09.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Schulervertreter-innen-auf-neustem-Stand-20800</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesschüler*innenparlament möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesregierung und das für Bildung zuständige Ministerium stellen sicher, dass das Land regelmäßig kostenfreie Fortbildungen für Schülervertreter*innen anbietet, in denen sie nicht nur Kompetenzen in Moderation, Projektmanagement, Rechtsgrundlagen und Konfliktlösung erwerben können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><br>
Dabei ist zu beachten, dass den Schülervertreter*innen die nötigen Freistellungen gewährleistet werden, denn eine Fortbildung am Nachmittag ist zu hochschwellig für effektive Schüler*innenvertretungsarbeit.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:47:28 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A26: Weil Strom und Internet Grundrechte sein sollten</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Weil-Strom-und-Internet-Grundrechte-sein-sollten-23092</link>
                        <author>LSP (dort beschlossen am: 09.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Weil-Strom-und-Internet-Grundrechte-sein-sollten-23092</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesschüler*innenparlament wolle beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle berufsbildenden Schulen sollen in allen Unterrichtsräumen stets einfach zugängliche Stromversorgung an allen Plätzen sicherstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zudem soll eine stabile und schnelle Internetanbindung per WLAN in der gesamten Schule stets sichergestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Land hat den Schulträgern die entsprechenden finanziellen Mittel bereit zu stellen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:46:22 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A16: Versetzung gefährdet: Schulgesetz muss nachsitzen</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/versetzung-gefahrdet-schulgesetz-muss-nachsitzen-54067</link>
                        <author>LSP (dort beschlossen am: 09.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/versetzung-gefahrdet-schulgesetz-muss-nachsitzen-54067</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesschüler*innenparlament möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Vorstand der LSV BS SH wird verbindlich beauftragt, dem LSP monatlich, einen ausführlichen und in einfacher Sprache verfassten Bericht per Mail in PDF-Format zu zuschicken, der die konkrete Arbeit des Vorstandes im vorangegangen Monat beschreibt. Die genaue Ausgestaltung dieses Berichtes obliegt dem LSV-Vorstand. Auf Anfragen zu Inhalten des Berichte muss in angemessener Zeit eine Stellungnahme erfolgen, die die Arbeit verständlich und nachvollziehbar darstellt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:43:53 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Solidarität mit Daniel Günther – weil es nichtmal die eigene Partei schafft!</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/solidaritat-mit-daniel-gunther-weil-es-nichtmal-die-eigene-partei-sc-19524</link>
                        <author>LSP (dort beschlossen am: 09.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/solidaritat-mit-daniel-gunther-weil-es-nichtmal-die-eigene-partei-sc-19524</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesschüler*innenparlament möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesschüler*innenparlament positioniert sich klar im aktuellen Rechtsstreit zwischen dem Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein, Daniel Günther, und der &quot;Medienplattform&quot; NIUS sowie weiteren beteiligten Akteuren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Inhaltlich teilt das Landesschüler*innenparlament weder die politische Linie noch die inhaltlichen Positionen von Daniel Günther und seiner Partei. Diese inhaltliche Distanz bleibt ausdrücklich bestehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig stellt das Landesschüler*innenparlament fest, dass Daniel Günther mit seinen Äußerungen in der Talkshow &quot;Markus Lanz&quot; nicht die Presse- oder Meinungsfreiheit einschränken oder zensieren will. Vielmehr adressierte Günther hier ganz klar, inwiefern Desinformation und schlechter Journalismus unsere Demokratie bedroht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesschüler*innenparlament erklärt ausdrücklich seine Solidarität mit Daniel Günther in der Abwehr antidemokratischer Angriffe und Delegitimierungsversuche. Während seine eigene Partei diese Solidarität nur eingeschränkt oder gar nicht zeigt, steht das Landesschüler*innenparlament an dieser Stelle bewusst an seiner Seite.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokrat*innen stehen Seite an Seite mit Demokrat*innen im Kampf gegen Antidemokrat*innen. Die Verteidigung demokratischer Grundwerte, des Rechtsstaates sowie einer freien, aber verantwortungsvollen Presse ist dabei nicht an Parteigrenzen oder politische Meinung gebunden, sondern Ausdruck einer gemeinsamen demokratischen Haltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesschüler*innenparlament bekräftigt abschließend, dass Kritik, Opposition und politische Auseinandersetzung wesentliche Bestandteile einer Demokratie sind – diese jedoch nicht durch Desinformation, persönliche Diffamierung oder antidemokratische Narrative ersetzt werden dürfen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 09:28:33 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>DA1: Bildung darf nicht am Fahrkartenautomat enden</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/bildung-darf-nicht-am-fahrkartenautomat-enden-56569</link>
                        <author>Sophie Scholz, Jannes Hagemeier, Magnus Erdmann, Rasmus Wendt, Bennet Bruhn, Emil Maack, Antonia Seiler, Michal Mielewczyk, Julia Böhnisch, Emma Söncksen (RBZ Steinburg, Stellv. LSS, LSS, Stellv. LSS, RBZ Technik, BS Elmshorn, RBZ am Königsweg, Eckener Schule, RBZ Steinburg, RBZ Rendsburg-Eckernförde)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/bildung-darf-nicht-am-fahrkartenautomat-enden-56569</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP stellt fest:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreis Steinburg plant, die Finanzierung der Fahrkarten für den öffentlichen Personennahverkehr zu streichen. Ziel dieser Maßnahme ist eine Einsparung von rund 600.000 €. Begründet wird die Streichung damit, dass Eltern Kindergeld erhalten und daher die Kosten für Fahrkarten selbst übernehmen könnten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daraus folgend wolle sich das LSP wie folgt positionieren:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP lehnt diese Maßnahme zur Streichung der Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs ab und fordert den Kreis Steinburg auf, soziale, bildungs- und klimapolitische Verantwortung wahrzunehmen und den Zugang zum ÖPNV insbesondere für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zusätzlich wolle es beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreis Steinburg, die Landesregierung und das für Bildung zuständige Ministerium werden aufgefordert, die kostengünstige Schüler*innenbeförderung weiterhin sicherzustellen und diese Einsparmaßnahme zurückzunehmen. Hierbei darf der Eigenanteil, den die Schüler*innen beizutragen haben, 20 € nicht überschreiten. Dieser Betrag bleibt von der Inflation unberührt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich....</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 15:05:07 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A44: Enteignet die Milliardäre – Reichtum ist kein Menschenrecht</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/enteignet-die-milliardare-reichtum-ist-kein-menschenrecht-65419</link>
                        <author>Rasmus Wendt (Stellv. LSS)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/enteignet-die-milliardare-reichtum-ist-kein-menschenrecht-65419</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Landesschüler*innenparlament wolle beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LSV BS SH und das LSP positioniert sich wie folgt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir erkennen an, dass es keinen ersichtlichen Grund gibt eine Vermögen über<br>
Millionenbeträge zu haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir folgendes:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Die Abschaffung der Millionäre in Deutschland.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Eine Vermögenssteuer auf Millionenbeträge.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Alle Milliadäre erschießen!</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich...</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 23:58:05 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A37: Räumliche Freiheit für die SVen</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/raumliche-freiheit-fur-die-sven-19119</link>
                        <author>LSV-Vorstand (dort beschlossen am: 02.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/raumliche-freiheit-fur-die-sven-19119</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP wolle beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesregierung und das für Bildung zuständige Ministerium werden aufgefordert, ein Konzept zu erarbeiten, welches den SVen einen festen SV-Raum zusichert und eine entsprechende Umsetzung sicherstellt. Dabei soll den SVen die Möglichkeit gegeben werden, diese Räume selbst und nach ihren eigenen Bedürfnissen zu gestalten. Zudem sollen diese Räume ausschließlich für die Nutzung durch die SVen vorgesehen sein.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich...</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 23:53:04 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A43: Zeitgemäßer Sexualkundeunterricht – weil gute sexuelle Bildung zählt!</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Zeitgemasser-Sexualkundeunterricht-weil-gute-sexuelle-Bildung-zahlt-21171</link>
                        <author>LSV-Vorstand (dort beschlossen am: 02.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Zeitgemasser-Sexualkundeunterricht-weil-gute-sexuelle-Bildung-zahlt-21171</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP wolle beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesregierung und das für Bildung zuständige Ministerium werden aufgefordert, die Fachanforderungen für den Sexualkundeunterricht zu überarbeiten. Dabei sollen nicht nur folgende Inhalte verbindlich in den Unterricht integriert werden:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>multiple Geschlechtsidentitäten,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>verschiedene sexuelle Orientierungen,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Konsens,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verhütungsmethoden und mögliche hormonelle Nebenwirkungen sowie</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Akzeptanz, Respekt und diskriminierungsfreies Miteinander.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich...</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 23:51:11 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A42: Auch Trump muss Einhalt geboten werden</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Auch-Trump-muss-Einhalt-geboten-werden-64800</link>
                        <author>LSV-Vorstand (dort beschlossen am: 02.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Auch-Trump-muss-Einhalt-geboten-werden-64800</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP wolle sich wie folgt positionieren,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Entführung von Menschen, besonders aufgrund von profitablen Gedankengut und kolonialistischem Fanatismus, ist nicht akzeptabel.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Verhalten und die Aussagen des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, bezüglich Grönland, werden aufs Schärfste, hinsichtlich der Souveränität der Staaten und den allgemeinen Menschenrechten, verurteilt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich...</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 23:50:19 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A41: Feste Einstellungsschlüssel für einen besseren „Lebensraum Schule“</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Feste-Einstellungsschlussel-fur-einen-besseren-Lebensraum-Schule-46973</link>
                        <author>LSV-Vorstand (dort beschlossen am: 02.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Feste-Einstellungsschlussel-fur-einen-besseren-Lebensraum-Schule-46973</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP wolle beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es wird ein neuer Punkt 7.14 in das GSP mit folgendem Wortlaut eingefügt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>“<strong>Mehr Schulsozialarbeiter*innen und Schulpsycholog*innen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fordern, dass die Schüssel zur Einstellung von Schulsozialarbeiter*innen und Schulpsycholog*innen auf mindestens 1:150 und 1:1000 Schüler*innen gesetzt werden.“</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich...</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 23:49:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A40: Religionsunterricht ohne Kirchenzwang</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Religionsunterricht-ohne-Kirchenzwang-2371</link>
                        <author>LSV-Vorstand (dort beschlossen am: 02.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Religionsunterricht-ohne-Kirchenzwang-2371</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP möge beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das zuständige Ministerium für Bildung wird aufgefordert, die Vorgaben zur Erteilung von Religionsunterricht umfassend zu überprüfen und so anzupassen, dass eine Mitgliedschaft in der evangelischen oder katholischen Kirche keine zwingende Voraussetzung mehr für das Unterrichten des Faches Religion ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>Lehrkräfte mit einer einschlägigen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Qualifikation im Bereich Religionswissenschaft, Theologie oder vergleichbarer Studiengänge sollen unabhängig von einer Kirchen- oder Religionszugehörigkeit das Fach Religion unterrichten können.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>Die bisherige Praxis der religionsgemeinschaftlichen Beauftragung (Vokation), wie sie etwa in den „Ergänzenden Anmerkungen zur religionsgemeinschaftlichen Beauftragung von fachfremd Unterrichtenden im Fach Evangelische Religion“ niedergelegt ist, wird grundlegend überprüft und reformiert, sodass auch konfessionslose oder nicht konfessionell gebundene Lehrkräfte eine Unterrichtserlaubnis erhalten können.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>Der Religionsunterricht soll in stärkerem Maße alle großen Weltreligionen sowie weltanschauliche Überzeugungen und nichtreligiöse Positionen in ausgewogener, pluralistischer und wissenschaftlich fundierter Weise behandeln und damit dem staatlichen Bildungs- und Neutralitätsauftrag gerecht werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>Bei künftigen Regelungen ist sicherzustellen, dass die Auswahl von Lehrkräften vorrangig und verbindlich nach fachlicher Eignung, pädagogischer Kompetenz und der Fähigkeit zur neutralen, reflektierten und diskriminierungsfreien Darstellung verschiedener religiöser und weltanschaulicher Positionen erfolgt.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>Das Ministerium wird gebeten zu prüfen, inwieweit insbesondere konfessionslose Lehrkräfte zur Stärkung der weltanschaulichen Neutralität des Religionsunterrichts beitragen können und auf dieser Grundlage entsprechende Empfehlungen für die Einstellungs-, Beauftragungs- und Fortbildungspraxis erarbeiten.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der staatliche Bildungsauftrag sieht einen Religionsunterricht vor, der Schülerinnen und Schülern eine sachliche, kritische und differenzierte Auseinandersetzung mit Religionen und Weltanschauungen ermöglicht. Eine verpflichtende Kirchenmitgliedschaft für Religionslehrkräfte kann den Eindruck erwecken, dass bestimmte Glaubensrichtungen gegenüber anderen Positionen privilegiert werden, und läuft damit der geforderten weltanschaulichen Neutralität zuwider.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Lehrkräfte mit einer fundierten fachwissenschaftlichen Ausbildung im Bereich Religion, Theologie oder Religionswissenschaft sind in der Lage, unterschiedliche religiöse und nichtreligiöse Perspektiven wissenschaftlich, plural und reflektiert darzustellen. Personen ohne direkte Bindung an eine bestimmte Religionsgemeinschaft können hierbei in besonderer Weise zu einer ausgewogenen und vorurteilsfreien Vermittlung beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Öffnung des Faches Religion für qualifizierte Lehrkräfte unabhängig von ihrer Konfessionszugehörigkeit stärkt demokratische Bildung, fördert Toleranz und unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei, eigene reflektierte Haltungen zu entwickeln, ohne missioniert oder einseitig beeinflusst zu werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 23:47:58 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A39: Prüfverfahren gegen die AfD – Jetzt!</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Prufverfahren-gegen-die-AfD-Jetzt-63151</link>
                        <author>LSV-Vorstand (dort beschlossen am: 02.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Prufverfahren-gegen-die-AfD-Jetzt-63151</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP wolle beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landes- und Bundesregierung wird aufgefordert, ein Prüfverfahren zur Einleitung eines Parteiverbotsverfahrens gegen die AfD gemäß Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes sofort einzuleiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bis zu einem Ergebnis des Prüfverfahrens, ist eine klare, eindeutige und konsequente politische Abgrenzung zur AfD zu leben. Jegliche Zusammenarbeit mit der Afd ist auszuschließen, insbesondere bei parlamentarischen Abstimmungen,bei politischen Gesprächen, gemeinsamen Anträgen oder informellen Absprachen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich...</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 23:46:52 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A38: Excuse me, wir haben 2026</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Excuse-me-wir-haben-2026-31731</link>
                        <author>LSV-Vorstand (dort beschlossen am: 02.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/Excuse-me-wir-haben-2026-31731</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP wolle beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP positioniert sich ausdrücklich, umfassend und unmissverständlich gegen politische Handlungen, Aussagen und Entscheidungen der aktuellen Bundesregierung sowie führender bundespolitischer Akteur*innen, die im Widerspruch zu den Grundwerten der Menschenwürde, des Rechtsstaats, der Demokratie, der sozialen Gerechtigkeit und der universellen Menschenrechte stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><strong><em>Verurteilung menschenfeindlicher und entwürdigender Rhetorik</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP verurteilt die fortschreitende Normalisierung menschenfeindlicher, klassistischer und rassistischer Sprache in der Bundespolitik. Öffentliche Aussagen wie jene von Friedrich Merz, in denen Armut, Migration oder soziale Notlagen als angebliches „Problem für das Stadtbild“ dargestellt werden, degradieren Menschen zu Störfaktoren gesellschaftlicher Ordnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Rhetorik entmenschlicht Betroffene, verschiebt gesellschaftliche Verantwortung auf Individuen, legitimiert Ausgrenzung und Verdrängung und trägt maßgeblich zur gesellschaftlichen Spaltung bei. Sie widerspricht unmittelbar der im Grundgesetz verankerten Unantastbarkeit der Menschenwürde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><strong><em>Scharfe Verurteilung rechtswidriger Zurückweisungen an den deutschen Außengrenzen</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP verurteilt das Verhalten des Bundesinnenministers Alexander Dobrindt aufs Schärfste und distanziert sich in jeglicher Hinsicht von den angeordneten Zurückweisungen an den deutschen Außengrenzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Maßnahmen verstoßen gegen das Grundgesetz, geltendes europäisches Recht sowie internationale Flüchtlings- und Menschenrechtskonventionen. Die Missachtung gerichtlicher Urteile stellt einen schwerwiegenden Angriff auf Rechtsstaatlichkeit, Bindung der Exekutive an Recht und Gesetz und Gewaltenteilung dar und darf in einem demokratischen Rechtsstaat nicht folgenlos bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><strong><em>Verurteilung des Abbaus sozialer Sicherungssysteme</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP verurteilt den fortschreitenden Abbau sozialer Sicherungssysteme, insbesondere Verschärfungen beim Bürgergeld sowie Kürzungen und Einschränkungen von Unterstützungsleistungen wie der Pflegestufe 1.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Politik trifft gezielt Menschen in prekären Lebenslagen, erhöht Armutsrisiken, kriminalisiert soziale Not und widerspricht dem verfassungsrechtlich verankerten Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes. Soziale Sicherheit ist kein Kostenfaktor, sondern Grundlage demokratischer Teilhabe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><strong><em>Verurteilung der Anhebung des Renteneintrittsalters</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP verurteilt Forderungen und politische Bestrebungen nach einem späteren Renteneintritt ausdrücklich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Forderungen ignorieren reale Arbeitsbedingungen, gesundheitliche Belastungen sowie soziale Ungleichheiten in Erwerbsbiografien und Lebenserwartung. Ein späterer Renteneintritt bedeutet für viele Menschen faktisch Altersarmut oder Erwerbsunfähigkeit statt eines würdevollen Lebensabends.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><strong><em>Verurteilung arbeitnehmer</em></strong><strong><em>‑</em></strong><strong><em> und sozialfeindlicher wirtschaftspolitischer Positionen</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP verurteilt wirtschafts‑ und sozialpolitische Aussagen führender politischer Akteur*innen, unter anderem von Katharina Reiche und Lars Klingbeil, die eine neoliberale Logik reproduzieren, die soziale Rechte, Arbeitszeitverkürzung und soziale Absicherung primär als Kosten- oder Standortfaktoren darstellen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Positionen folgen einer neoliberalen Logik, verschieben gesellschaftliche Risiken auf Beschäftigte, stärken Profitinteressen zu lasten sozialer Gerechtigkeit und untergraben das Vertrauen in demokratische und sozialstaatliche Versprechen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><strong><em>Verurteilung der faktischen Wiedereinführung der Wehrpflicht</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP verurteilt die faktische Wiedereinführung der Wehrpflicht bzw. wehrpflichtähnlicher Zwangsmodelle ausdrücklich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Entscheidung wurde gegen den erklärten Willen eines großen Teils der jungen Menschen getroffen, ohne ernsthaften gesellschaftlichen oder generationengerechten Dialog und ohne ausreichende demokratische Beteiligung der unmittelbar Betroffenen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Wehrpflicht stellt einen massiven Eingriff in die Grundrechte junger Menschen dar und greift tief in deren Lebensplanung, Bildungs‑ und Berufswege sowie in das Recht auf persönliche Freiheit ein. Junge Menschen wurden hierbei ohne ausreichenden gesellschaftlichen Dialog sowie ohne substanzielle demokratische Beteiligung der unmittelbar Betroffenen beteiligt. .</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="7"><li><strong><em>Kritik an einseitigen und völkerrechtsblinden Positionierungen im Israel–Palästina</em></strong><strong><em>‑</em></strong><strong><em>Konflikt</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP distanziert sich von undifferenzierten und einseitigen Positionierungen der Bundesregierung im Israel–Palästina‑Konflikt, die das Leid der palästinensischen Zivilbevölkerung ausblenden oder relativieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP bekennt sich zur universellen Gültigkeit des Völkerrechts, zum Schutz der Zivilbevölkerung auf allen Seiten und zur konsequenten Ablehnung von Kriegsverbrechen unabhängig von den Verantwortlichen. Menschenrechte sind unteilbar und dürfen nicht selektiv angewendet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="8"><li><strong><em>Demokratische Verantwortung und historische Verpflichtung</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Anbetracht der deutschen Geschichte, insbesondere der Verbrechen des Nationalsozialismus, ist jede Relativierung von Menschenrechten, jede menschenfeindliche Rhetorik sowie jede Missachtung rechtsstaatlicher Prinzipien in besonderem Maße zu verurteilen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Demokratie erfordert die aktive Verteidigung der Grundrechte aller Menschen<br>
– insbesondere derjenigen, die politisch, sozial oder ökonomisch weniger Macht besitzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="9"><li><strong><em>Verurteilung des Angriffs auf queere Sichtbarkeit, Pressefreiheit und demokratische Öffentlichkeit</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP verurteilt das Verbot der Regenbogenflagge an öffentlichen Gebäuden sowie die politischen Aussagen von Julia Klöckner, die queere Sichtbarkeit aus staatlichen Räumen verdrängen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Verbot der Regenbogenflagge ist kein Ausdruck staatlicher Neutralität, sondern ein bewusster politischer Akt gegen queere Menschen. Die Regenbogenflagge steht für Grundrechte, Vielfalt und den Schutz vor Diskriminierung. Ihre Verbannung aus öffentlichen Räumen normalisiert Ausgrenzung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Darüber hinaus verurteilt das LSP die Relativierung des rechtsextremen Medienportals NIUS sowie dessen Gleichsetzung mit unabhängigen journalistischen Medien wie der taz. Diese Gleichsetzung verharmlost rechte Hetze, delegitimiert kritischen Journalismus und untergräbt die demokratische Öffentlichkeit. Rechtsextreme Propaganda ist kein legitimer Teil pluralistischer Medienlandschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="10"><li><strong><em>Kritik an Scheinbeteiligung in der Bildungspolitik (Karin Prien)</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP kritisiert die von Bildungsministerin Karin Prien propagierte Beteiligungsrhetorik als Scheinbeteiligung, bei der Schüler*innen, Eltern und pädagogische Fachkräfte zwar formal angehört, aber in wesentlichen bildungspolitischen Weichenstellungen kaum wirksam einbezogen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trotz öffentlicher Bekenntnisse zu „Beteiligung auf Augenhöhe“ werden Entscheidungen zu Stellenabbau, Ressourcenzuteilung und strukturellen Reformen häufig ohne echte Mitbestimmungsrechte der Betroffenen getroffen. Eine solche symbolische Partizipation konterkariert den demokratischen Bildungsauftrag von Schule, verhindert gelebte Demokratieerfahrung und trägt zur Entfremdung junger Menschen von politischen Prozessen bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="11"><li><strong><em>Kritik an zentralisierenden und europaskeptischen Positionierungen von Merz und Söder</em></strong></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP kritisiert die aktuellen Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz und CSU‑Chef Markus Söder, in denen die Europäische Union vor allem als bürokratisches Hindernis und „Überregulierungsapparat“ dargestellt wird und ein umfassender Rückbau europäischer Regulierung gefordert wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Rhetorik schwächt die Legitimität der EU als demokratische und rechtsstaatliche Ebene, reduziert sie auf Standort‑ und Wettbewerbslogik und blendet ihre Bedeutung für Menschenrechte, Sozialstandards und Friedenssicherung aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zugleich propagiert Söder die Reduzierung der Zahl der Bundesländer und eine „Verschlankung“ des Föderalismus, indem kleinere Länder als kaum lebensfähig und „nicht wettbewerbsfähig“ abgewertet und größere Einheiten als „erfolgreicher“ dargestellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Diese Vorschläge orientieren sich primär an ökonomischer Leistungsfähigkeit und ignorieren demokratische, kulturelle und historische Aspekte des Föderalismus sowie das Recht der Bürger*innen auf regionale Selbstbestimmung. Ein solcher Diskurs bereitet den Boden für eine weitere Zentralisierung von Macht, schwächt föderale und europäische Ausgleichsmechanismen und gefährdet damit die demokratische Balance zwischen kommunaler, Landes‑, Bundes‑ und EU‑Ebene.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP fordert:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die sofortige Beendigung aller rechtswidrigen Zurückweisungen an den deutschen Außengrenzen und die uneingeschränkte Umsetzung gerichtlicher Entscheidungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine vollständige, transparente und öffentliche Aufarbeitung der rechtswidrigen Maßnahmen des Bundesinnenministeriums sowie die rechtliche Verantwortung der handelnden Personen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein klares politisches Bekenntnis zu Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und universellen Menschenrechten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Ausbau statt Abbau sozialer Sicherungssysteme sowie eine armutsfeste soziale Absicherung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ablehnung eines späteren Renteneintritts und die Sicherung eines würdevollen Ruhestands für alle Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Wirtschafts‑ und Sozialpolitik, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und nicht an Profit‑ und Standortlogiken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die sofortige Revision und Rücknahme der faktischen Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie aller wehrpflichtähnlichen Zwangsmodelle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine umfassende demokratische Aufarbeitung der Wehrpflicht‑Entscheidung und die verbindliche Einbindung junger Menschen in alle sie betreffenden politischen Entscheidungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine konsequent völkerrechtsbasierte Außenpolitik ohne Doppelstandards.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die klare Abgrenzung aller demokratischen Parteien von menschenfeindlicher, rassistischer, sozialdarwinistischer und autoritärer Politik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Einleitung eines Parteiverbotsverfahrens gegen die AfD gemäß Artikel 21 Absatz 2 des Grundgesetzes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die verbindliche, rechtlich abgesicherte und ressourcengestützte Beteiligung von Schüler*innen, Eltern und pädagogischen Fachkräften an allen bildungspolitischen Entscheidungen – jenseits bloßer Anhörungen und unverbindlicher Konsultationen – sowie eine klare Absage an Scheinbeteiligung in der Bildungspolitik.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die aktuellen politischen Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland zeigen eine besorgniserregende Häufung von Maßnahmen, Aussagen und Diskursverschiebungen, die zentrale demokratische, soziale und rechtsstaatliche Prinzipien untergraben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die zunehmende Entmenschlichung gesellschaftlicher Gruppen durch politische Sprache – etwa durch die Darstellung von Armut, Migration oder queerer Existenz als „Problem“ – schafft die Grundlage für reale politische Ausgrenzung. Sprache formt politische Realität. Wer Menschen rhetorisch abwertet, bereitet ihre Entrechtung vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Besonders alarmierend sind die wiederholten Verstöße gegen rechtsstaatliche Prinzipien. Die rechtswidrigen Zurückweisungen an den deutschen Außengrenzen sowie die Missachtung gerichtlicher Entscheidungen stellen einen offenen Angriff auf die Gewaltenteilung dar. Ein demokratischer Rechtsstaat lebt davon, dass staatliches Handeln an Recht und Gesetz gebunden ist – nicht an politische Opportunität.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Parallel dazu wird der Sozialstaat systematisch geschwächt. Der Abbau sozialer Sicherungssysteme, Forderungen nach einem späteren Renteneintritt und eine zunehmend arbeitnehmerfeindliche Wirtschaftspolitik verschärfen soziale Ungleichheit und gefährden gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Politik verlagert strukturelle Probleme auf Individuen und widerspricht dem Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die faktische Wiedereinführung der Wehrpflicht ohne demokratische Legitimation und gegen den erklärten Willen vieler junger Menschen zeigt zudem eine wachsende Entkopplung politischer Entscheidungen von demokratischer Beteiligung. Junge Menschen werden mit weitreichenden Pflichten belastet, ohne angemessen beteiligt zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ebenso offenbart die Bildungspolitik von Karin Prien die Problematik einer Scheinbeteiligung: Unter dem Verweis auf Dialog‑ und Beteiligungsformate werden Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte bei zentralen Entscheidungen – etwa beim Abbau von Lehrerstellen und der Prioritätensetzung in der Schulentwicklung – häufig vor vollendete Tatsachen gestellt. Die formale Anhörung ohne reale Entscheidungsmacht vermittelt Beteiligung nur symbolisch und unterminiert demokratische Lern‑ und Erfahrungsräume an Schulen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig erleben wir Angriffe auf queere Sichtbarkeit, Pressefreiheit und demokratische Öffentlichkeit. Das Verbot der Regenbogenflagge sowie die Relativierung rechtsextremer Medien und deren Gleichsetzung mit unabhängigen journalistischen Angeboten verschieben den öffentlichen Diskurs nach rechts und normalisieren demokratiefeindliche Positionen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte ist diese Entwicklung besonders besorgniserregend. Die Lehren aus dem Nationalsozialismus verpflichten zu einer aktiven Verteidigung von Menschenwürde, Minderheitenschutz, Rechtsstaatlichkeit und demokratischer Öffentlichkeit. Diese Verpflichtung wird zunehmend missachtet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Erstarken der AfD, die in wesentlichen Teilen offen gegen die freiheitlich‑demokratische Grundordnung agiert, macht deutlich, dass Demokratie sich wehren muss. Ein Parteiverbotsverfahren ist kein Angriff auf demokratische Vielfalt, sondern ein verfassungsrechtlich vorgesehenes Mittel zum Schutz der Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die zentralisierenden und europaskeptischen Vorstöße von Merz und Söder fügen sich in dieses Gesamtbild ein. Die Abwertung der EU als „Bürokratiewust“ sowie die Forderung nach einer Reduzierung der Zahl der Bundesländer verschieben den Fokus weg von demokratischer Teilhabe, Ausgleich und Solidarität hin zu einer technokratischen Wettbewerbs‑Logik. Damit wird ein Diskurs befördert, der transnationale und föderale Strukturen als bloßes Effizienzproblem behandelt und demokratische Kontroll‑ und Beteiligungsebenen zur Disposition stellt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das LSP setzt mit diesem Antrag ein klares und unmissverständliches Zeichen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>gegen Menschenfeindlichkeit, gegen Rechtsbruch, gegen soziale Kälte und gegen autoritäre Normalisierung – für Menschenwürde, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und eine offene Gesellschaft.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 23:45:42 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A36: Femizide anerkennen, Prävention stärken</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/motion/56310</link>
                        <author>LSV-Vorstand (dort beschlossen am: 02.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/motion/56310</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP wolle beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li>dass der Begriff „Femizid“ als vorsätzliche Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts als eigenständige Kategorie geschlechtsspezifischer Gewalt rechtlich definiert, in der nationalen Gesetzgebung verankert und systematisch in der polizeilichen, Kriminalstatistik gesondert erfasst wird wird.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li>dass bestehende Präventions-, Interventions- und Schutzmaßnahmen für Frauen und Mädchen, insbesondere bei häuslicher und partnerschaftlicher Gewalt, bedarfsgerecht ausgebaut, dauerhaft finanziell abgesichert und verstetigt werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li>dass die finanzielle und personelle Unterstützung von Frauenhäusern, Notruf- und Beratungsstellen sowie spezialisierten Gewaltschutz- und Interventionsprojekten deutlich erhöht wird, um flächendeckende Erreichbarkeit, Barrierefreiheit und ausreichende Schutzplätze sicherzustellen.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li>dass Polizei, Justiz,Gesundheits- und Sozialpersonal verpflichtend und regelmäßig im Hinblick auf geschlechtsspezifische Gewalt, Risikofaktoren, Opferschutz, Täter Dynamiken und deren Frühwarnsignale regelmäßig fortgebildet werden.</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li>dass eine bundesweit koordinierte, mehrjährige Informations- und Sensibilisierungskampagne unter Einbindung von Bildungseinrichtungen initiiert wird, um gesellschaftlich über Ursachen, Formen und Prävention von Femiziden aufzuklären.</li></ol></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Femizide – die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts oder innerhalb gewalt belasteter Partnerschaften – sind Ausdruck tiefgreifender gesellschaftlicher Ungleichheit und patriarchaler Machtverhältnisse. In Deutschland werden jährlich zahlreiche Frauen durch ihre (Ex-)Partner getötet; dennoch fehlt bislang eine verbindliche juristische Anerkennung des Begriffs „Femizid“. Diese Lücke erschwert eine genaue statistische Erfassung und verhindert eine gezielte politische und präventive Strategie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Anerkennung von Femiziden als eigenständiges Phänomen macht strukturelle Ursachen sichtbar und ermöglicht passgenaue Gegenmaßnahmen. Bildung, Aufklärung und Prävention spielen dabei eine zentrale Rolle: Nur wenn Gleichstellung, Selbstbestimmung und Gewaltfreiheit fest in Bildungsinstitutionen, Behörden und der öffentlichen Diskussion verankert werden, kann geschlechtsspezifische Gewalt nachhaltig reduziert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ziel des Antrags ist es, Femizide nicht länger als „private Tragödien“ oder Einzelfälle zu betrachten, sondern als gesellschaftliches Problem, das politische Verantwortung und entschlossenes Handeln verlangt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 23:41:23 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A35: Eine Plattform, sie alle zu knechten</title>
                        <link>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/motion/56309</link>
                        <author>LSV-Vorstand (dort beschlossen am: 02.02.2026)</author>
                        <guid>https://lsvbs.antragsgruen.de/95lsp/motion/56309</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das LSP wolle beschließen,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesregierung und das für Bildung zuständige Ministerium werden aufgefordert, eine einzige digitale Umsetzung unterschiedlicher schulorganisatorischer Funktionen für den schulischen Verwaltungszweck zu verwenden. Dieses soll nicht nur</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="1"><li><p>eine digitale Stundenplanumsetzung,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="2"><li><p>Möglichkeiten zur strukturierten Stellung und Abgabe von Aufgaben sowie zur Durchführung von Umfragen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="3"><li><p>ein digitales Klassenbuch, einschließlich Fehlzeiten und Entschuldigungen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="4"><li><p>Chatfunktionen,</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="5"><li><p>Ein Terminportal, welches alle relevanten Termine für die jeweilige Person enthält sowie</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ol start="6"><li><p>eine Auflistung aller Leistungsbewertungen, unter insbesondere Beachtung des Datenschutzes, einschließlich automatisch berechneter Durschnitts- und voraussichtlicher Abschlussnoten</p></li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>umfassen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein einheitliches digitales Portal würde mehrere wesentliche Verbesserungen mit sich bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erstens würde es die tägliche Unterrichtsorganisation erheblich vereinfachen. Lehrkräfte würden weniger Zeit für administrative Tätigkeiten benötigen und könnten sich stärker auf den Unterricht und die pädagogische Arbeit konzentrieren. Schüler*innen würden leichter den Überblick über Abgaben, Termine und Kommunikationswege behalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dies fördert Verlässlichkeit, Selbstständigkeit und Struktur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zweitens würde die Zusammenführung aller relevanten Funktionen in einer einzigen Plattform die Transparenz im Schulalltag deutlich erhöhen. Wichtige Informationen wären jederzeit zentral verfügbar. Dies reduziert Missverständnisse, verhindert Informationsverlust und schafft gleiche Ausgangsbedingungen für alle Beteiligten, unabhängig davon, wie sicher sie im Umgang mit verschiedenen digitalen Systemen sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Drittens stärkt ein integriertes Portal die schulische Kommunikation. Ein klarer, einheitlicher, digitaler Raum erleichtert den Austausch zwischen Lehrkräften und Schülern. Der Zugriff auf Aufgaben, Mitteilungen, Entschuldigungen, Leistungsübersichten und Termine erfolgt unkompliziert und ohne ständiges Wechseln zwischen Anwendungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Viertens trägt ein solches Portal wesentlich zur Modernisierung und Professionalisierung der Bildungslandschaft im Land Schleswig-Holstein bei. Viele Bundesländer sowie zahlreiche Bildungseinrichtungen in Europa setzen bereits auf umfassende digitale Lösungen, die die Unterrichtsorganisation vereinfachen und die Verwaltung digitalisieren. Ein vergleichbares Portal wäre ein deutlicher Schritt hin zu zeitgemäßer Bildungstechnologie und würde die digitale Strategie des Landes langfristig stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Schließlich bietet ein einheitliches Portal auch eine spürbare Entlastung im Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit. Anstelle mehrerer verschiedener Plattformen mit unterschiedlichen Standards könnte ein zentrales, staatlich verwaltetes System klare, verlässliche und einheitliche Datenschutzregeln gewährleisten. Dies stärkt das Vertrauen aller Beteiligten und erleichtert rechtssichere Abläufe.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 23:39:09 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>